Griechenland – Mönchsrepublik Athos

Ich hatte mich schon auf einen langweiligen Badeurlaub vorbereitet, doch ich wurde positiv überrascht, als ich durch mein Objektiv die mittelalterlichen Konstruktionen der orthodoxen Klosterbauten auf der Halbinsel Athos zu Gesicht (Sensor) bekam. Der fotographische Reiz und das Kitzeln unter dem Auslöser waren enorm, doch gleichzeitig verstand ich, dass wir uns die wirklich guten Perspektiven zunächst erwandern mussten. Jedes Kloster gewährte uns nach Vereinbarung nur eine Übernachtung und als nicht orthodoxer Christ war zunächst eine spezielle Erlaubnis zu beantragen. Als „blinder“ technischer Passagier durfte ich, versteckt im Rucksack, die Reise genießen.

Am östlichen Finger der Halbinsel Chalkidikí liegt die autonome Mönchsrepublik Athos, die mit ihren orthodoxen Großklöstern ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Über 2000 bulgarische, rumänische, russische und griechische Mönche leben in unabhängigen, asketischen Gemeinschaften, dessen erste Entstehung schon zu Beginn des 9. Jahrhundert in byzantinischer Zeit nachgewiesen werden kann. Das Streben nach der vollkommenen inneren Ruhe wird in langer Tradition durch ständiges Beten und eremitischer Einsamkeit geübt. Darüber hinaus sind die Malerwerkstätte der Klöster Athos berühmt, deren große Tradition der Ikonenmalerei bis ins Hochmittelalter zurückreicht.

IMPRESSION

 

>>> WIKIPEDIA AUTONOME MÖNCHSREPUBLIK ATHOS